Konfliktklärung
Zusammenarbeit wieder möglich machen
Spannungen und Konflikte beeinträchtigen die Zusammenarbeit – fachlich wie menschlich. Energie und Zeit fließen in ein eingeschränktes Miteinander, statt in die eigentliche Arbeit.
Oft hat die Führungskraft bereits Gespräche mit den Beteiligten geführt – ohne nachhaltige Wirkung. Wenn sich nichts bewegt, ist eine externe, neutrale Moderation der nächste sinnvolle Schritt.
Wann Konfliktklärung sinnvoll ist
Wenn Sie folgende Gedanken haben...
- „Ich bin gestresst!“ – Spannungen belasten die Zusammenarbeit
- „Das bringt nichts!“ – Gespräche zeigen keine oder keine nachhaltige Wirkung
- „Ich habe recht!“ – Beteiligte ziehen sich zurück und verharren in ihren Positionen
- „Person XY ist schwierig / schuld!“ – Abwertungen prägen das Bild voneinander
- „Zu wem hältst du?“ – Das Umfeld wird einbezogen, Lager bilden sich
- „Kein Ausweg in Sicht!“ – Alte Muster verhindern neue Sichtweisen


Was Konfliktklärung bewirken kann
- Gegenseitiges Zuhören – oft der wichtigste erste Schritt
- Mehr Verständnis für die Wahrnehmung der anderen
- Erkennen eigener Anteile und persönliches Lernen
- Wieder ins Gespräch kommen
- Den Blick von der Vergangenheit (Kränkungen) auf die Zukunft (Lösungen) richten
- Verstehen, welchen Beitrag das Umfeld bzw. das System zum Konflikt leistet
- Konkrete Vereinbarungen für die weitere Zusammenarbeit
- Nachhaltiges Dranbleiben an den vereinbarten Themen
Wie wir vorgehen
Wir blicken Schritt für Schritt hinter die Fassade. Wir suchen keine Schuldigen, sondern tragfähige Lösungen – auf verschiedenen Ebenen. Oft zeigt sich ein Konflikt zwischen Personen. Dahinter liegen jedoch häufig auch ungeklärte Strukturen, Abläufe oder Erwartungen, die die Beteiligten allein nicht lösen können.
1. Auftragsklärung mit der Führungskraft
Klärung über
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Wahrnehmung
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bisherige Versuche
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Zielbild
2. Vorgespräche mit den Beteiligten
Dabei ist uns wichtig, dass wir
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verschiedene Perspektiven hören und verstehen
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Motive und Bedürfnisse ergründen
3. Definition eines passenden Formats
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Konflikt zwischen zwei Beteiligten: Klärungsgespräch mit einer Beraterperson
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Hoch eskalierte Konflikte: Mediation mit zwei Berater:innen
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Konflikte in Teams/Bereichen: individuelle Formate
4. Einbindung der Führungskraft
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Transparente Einbindung über Verlauf und Dynamiken, um ein klares Bild des Systems zu behalten
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Reflexion der eigenen Rolle und Hebel
5. Blick auf das System
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Welche Strukturen, Abläufe oder Prozesse tragen zum Konflikt bei?
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Wie können sie verändert werden?
6. Transfer in den Alltag
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Übersetzung der Ergebnisse in konkrete nächste Schritte
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neue Verhaltensweisen und Vereinbarungen im Arbeitsalltag zu verankern
Im Kurz-Coaching beleuchten wir Ihre Situation aus verschiedenen Perspektiven, sortieren die nächsten Schritte und entwickeln gemeinsam einen handlungsfähigen Umgang mit dem Konflikt.


